Lösungsorientiertes Malen LOM®

Vorgehensweise

 

Das Gehirn ist ein bildgebendes Organ. Dies nutzen wir im LOM, indem wir mit diesen vom Gehirn produzierten inneren Bildern arbeiten. Dabei werden (ver)störende durch störungsfreie bzw. helfende Bilder ersetzt. 

 

LOM ist eine Kurzzeit-Therapie, in der gezielt persönliche Anliegen behandelt werden.

Anwendungsbereiche

  • Symptome wie z.B. Fingernägel-Kauen, psychosomatische Schmerzen, unerwünschte Verhaltensweisen, Reaktionen
  • Traumata
  • Ängste (Flugangst, Prüfungsangst, soziale Ängste, Tunnelangst, Angst vor Spinnen, etc.)
  • Beziehungskonflikte
  • Entscheidungen
  • Trauerarbeit, Verluste (Arbeit, Partner etc.)
  • Eröffnen neuer Perspektiven

LOM® wende ich i.d.R. im Einzel an (120 CHF/h) sowohl in Zürich als auch in Berikon. Sie können sich aber auch als Kleingruppe (2-4 Personen) anmelden. Termine auf Anfrage.



Auftritts- bzw. Prüfungsängste

 

Steht Ihnen eine Prüfung, ein Vortrag, ein Turnier, ein Vorstellungsgespräch oder ähnliches bevor, und löst bereits der Gedanke daran Schweissausbrüche und Herzklopfen aus?

 

Mit Hilfe der LOM®-Methode beruhigen Sie Ihr Nervensystem im Hinblick auf das bevorstehende Ereignis, so dass Sie Ihr erlerntes Leistungsniveau im entscheidenden Moment in Ruhe abrufen können.



Fokale Dystonie:

Musiker (Musikerkrankeit), Golfer (Yips), Schreiben (Graphospasmus)

 

Wenn einzelne Finger, Handgelenke, Arme plötzlich ein Eigenleben entwickeln, zittern, zucken oder ganz blockieren, leiden Sie unter einer feinmotorischen Störung neurologischen Ursprungs.

 

Unter Stress wird im Gehirn das eingeübte feinmotorische Programm mit einem grobmotorischen Fehlprogramm überdeckt, d.h. im limbischen System, wo das emotionale Alarmsystem sitzt, wird ein Schreckreflex ausgelöst und der Körper schaltet auf "Notfallprogramm" (Puls, Blutdruck und Muskelspannung sind bereit zur Flucht). In diesem Zustand ist die feinmotorische Bewegung nicht mehr bewusst ansteuerbar. Durch vermehrtes Üben wird das Fehlprogramm sogar noch verstärkt. Der erlernte Bewegungsablauf liegt aber nach wie vor darunter.

 

LOM® setzt bei der Ursache an, also im limbischen System. Wir aktivieren den emotional bedrohlichen Zustand, indem wir ihn gemeinsam strukturiert evaluieren. Anschliessend suchen wir eine möglichst gewöhnliche, unpersönliche, emotional neutrale Bildmetapher für das Symptom aus, die dann sehr langsam mit den Fingern, stehend an der Wand auf ein grossformatiges Papier gemalt wird. Durch das langsame Malen dieses "ungefährlichen" Bildes im Zusammenhang mit dem Symptom wird nun dem Gehirn signalisiert, dass alles in Ordnung ist und keine Gefahr droht. So lässt sich das Fehlprogramm durch die beruhigende Wirkung von LOM® deaktivieren und ein visuell-emotional-gedanklicher Anker erarbeiten.

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Methode sehr schnell und nachhaltig wirkt, d.h. bereits nach der ersten Maleinheit werden Sie eine Verbesserung feststellen. Nach ca. 9 Stunden LOM® wird sich der Schreckreflex weitgehend aufgelöst haben. Ich empfehle jedoch, sporadisch eine weitere Maleinheit einzulegen, sollte das Symptom oder die Angst davor sich wieder bemerkbar machen. So kann die Angst vor einem Rückfall gleich im Keim erstickt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gefestigt werden.

 

LOM® wende ich i.d.R. im Einzel an (120 CHF/h) an beiden Standorten in Zürich und Berikon. Sie können sich aber auch als Kleingruppe (2-4 Personen) anmelden. Termine auf Anfrage.